Wieso ist Wein vegan? Und wieso nicht?

Vor ein paar Wochen haben wir die Frage bekommen, ob unsere Weine eigentlich vegan seien. Ehrlicherweise hatten wir das Thema bis dahin gar nicht auf dem Schirm, und es war auch kein Kriterium bei der Auswahl der Weine für Vinosaurier. Für uns waren der Geschmack und die Qualität ausschlaggebend. Trotzdem haben wir natürlich nachgefragt bei unseren Winzern, und siehe da: Unsere Vinosaurier-Weine sind alle vegan.

Aber wieso eigentlich? Werden nicht Trauben zu Traubensaft und später zu Wein? Wie kann denn ein Wein nicht vegan sein? Ganz einfach.

Wenn der Traubensaft vergoren wird, ist er trübe. Das liegt ist völlig normal, es ist ja ein Naturprodukt, und Schwebstoffe sind völlig natürlicher Bestandteil des Weins. Bevor er aber abgefüllt wird in Flaschen, wird er geklärt, die Trüb- und Schwebstoffe werden also herausgeholt. Dafür werden häufig tierische Produkte eingesetzt (bei Vinosaurier nicht), etwa Gelatine (aus Schwein oder Rind), Hausenblase (aus Fisch) oder Hühnereiweiss. Diese Stoffe werden dem Wein beigemischt, die Schwebstoffe binden sich daran, das ganze sinkt nach unten, und oben wird der geklärte Wein abgezogen und später abgefüllt.

Heißt also: Von den tierischen Stoffen ist hinterher nichts mehr im Wein, aber weil sie überhaupt zum Einsatz kamen, ist der Wein eben nicht mehr vegan.

Unsere Winzer benutzen zum Klären keine tierischen Stoffe, deswegen ist Vinosaurier vegan. Am Geschmack ändert das übrigens nichts.

Und warum haben wir kein Vegan-Siegel auf dem Etikett? Weil man für jedes Zertifikat und jedes Siegel richtig gut Geld bezahlen muss. Dazu hatten wir keine Lust.

 

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